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Dienstag, 4. Oktober 2011

Kunst trifft biologische Vielfalt im Garten Eden " Rheinland+Pfalz "



Vielfaltstag – Kunst aus der Tüte im " Garten Eden "
In der „Kunst in der Tüte" nähern sich Marjukka Zsagar-Renneberg und Anja Bogott auf sehr unterschiedliche Art der Natur an.
Bei der Finnin M. Zsagar-Renneberg stehen Detailaufnahmen von Pflanzen im Mittelpunkt ihrer Fotografie. Blätter, Blüten und Samen aus dem Garten, vom Wegrand werden in ein besonderes Licht gerückt. Oft erkennt der Betrachter den Ursprung erst auf den zweiten oder dritten Blick.
Zu einem anderen Dialog kommt es bei A. Bogott, wenn bei ihr die Grafiken und die Natur zusammenstoßen. In diesem besonderen Fall in Form der Abstimmung einer Samenmischung auf die Grafik „drei Schwestern" welche die historische Geschichte der Hopi-Indianer mit einem Engagement für alte Gemüsesorten vereinigt.


Aber auch Interpretationen der erlebten Vielfalt aus Keramik und Holz werden zusehen und zu erwerben sein.
Künstlerinnen und Handwerker:
Marjukka Zsagar-Renneberg
Anja Bogott
Jochen Dostert

Termin 06.10.2011
Ort: Garten Eden " Rheinland+Pfalz " im buga Festungsgarten
Uhrzeit : 10.00 - 18.00


Freitag, 17. Juni 2011

Andreas Thein in der Festungskirche






Gestern wurde die Ausstellung "Sakrale Räume" mit Fotografien von Andreas Thein in der Festungskirche eröffnet.




Der Text auf dem ersten Bild lässt sich mit einem Doppelklick vergrößern. Er beschreibt die Ausstellung und die Arbeitsweise des in Düsseldorf lebenden Fotografen, der seit vielen Jahren mit Christian Zsagar befreundet ist und der auf Bestreben von ihm und Anja Bogott jetzt in der Festungskirche gezeigt ausstellt.

Sonntag, 15. Mai 2011

die "mobilen Beete" rollten auf der Festung und sind im Sommer zu sehen am....

Sonntag, 22.05.11 von 13 bis 17 Uhr in den Rheinanlagen

Freitag, 03.06.11 von 11 bis 15 Uhr im Festungsgarten

Sonntag, 19.06.11 von 13 bis 17 Uhr im Festungsgarten

Sonntag, 26.06.11 von 11 bis 13 Uhr im Festungsgarten

Dienstag, 12.07.11 von 11 bis 15 Uhr im Festungsgarten

Dienstag, 26.07.11 von 11 bis 15 Uhr im Festungsgarten

Donnerstag, 01.09.11 von 13 bis 17 Uhr im Festungsgarten

Sonntag, 25.09.11 von 13 bis 17 Uhr im Festungsgarten

Hier einige Bilder von der ersten und zweiten Parade. Aufgenommen von Andreas Rauland und Anja Bogott.





Donnerstag, 24. März 2011

„Koblenz verwandelt – Das offizielle Buch zur BUGA 2011“

Beim wöchentlichen Künstlertreff auf dem Wochenmarkt blätterten wir zum ersten Mal in dem BUGA-Buch.




Wir entdeckten auf Seite 73 einen Hinweis auf die Kunstresidenz.
ein Zitat, Seite 73: „Der Ort Ehrenbreitstein, heute Wohn- und Arbeitsort für Künstler und Kulturschaffende, besticht mit seinem Hafen und seiner denkmalpflegerisch wertvollen Bausubstanz. …“

Dienstag, 15. März 2011

Peter Goehlen beim Aufbau seiner Installation in der Festung Ehrenbreitstein.



Peter Goehlen arbeitet als Bildhauer mit Stein und Metall. Auf der Festung wird er im Rahmen der Bundesgartenschau eine zarte Arbeit zwischen den preußischen Festungsmauern zeigen.
Er ist der einzige Ehrenbreitsteiner Künstler, der während der gesamten Buga mit einer Arbeit präsent sein wird.

Samstag, 5. März 2011

Die Kunstresidenz im BUGA-Terminkalender

Seit gestern sind wir im Veranstaltungskalender der Buga zu finden.
Am 5. Mai eröffnet die Ausstellung "nüchtern kühn heilig - eine Annäherung an der Hl. Rock"
http://www.buga2011.de/web/de/veranstaltungen/veranstaltung_detail.php?id=12222

und ab Mai sind wir auch regelmäßig, unregelmäßig mit unserem Walk-Act "mobile Beete" im Festungsgarten und in den Rheinanlagen zu sehen.



http://www.buga2011.de/web/de/veranstaltungen/veranstaltung_detail.php?id=12417

Donnerstag, 25. November 2010

Die Konzeptausstellung zum Hl. Rock - ein Besichtigungstermin in der Festungskirche



Andreas Bruchhäuser, Evelyne Knobling, Christian Zsagar, Andreas Rauland, Anja Bogott, Anneliese Geisler und Gabriele Goehlen trafen sich mit Herrn Grundmann, Herrn Flesch und Herrn Dreiser vom BUGA Kirchen-Büro in der Festungskirche. Hier wird in einem knappen halben Jahr die erste Ausstellung der Themenwanderausstellung zum Hl. Rock eröffnet.
Der Ausstellungsraum stand im Mittelpunkt des Treffens. Für viele Künstler war es der erste Besuch in der Festungskirche, die in den preußischen Militärbau der Festung integriert ist.
Klar wurden auch ersten Gedankenansätze zu den Arbeiten wurden ausgetauscht.
Es verspricht eine spannende Ausstellung zu werden. Die Arbeitsansätze sind verschieden und zeigen die unterschiedlichen Annäherungen an dieses sehr katholische Thema. Mal steht das Material im Mittelpunkt, mal die Reliquie und mal die spirituelle Bedeutung des Rocks.

Samstag, 20. November 2010

Zu Gast bei Christian Havenith .... dem Pflanzenexeperten für vergessene Gemüsesorten

Christian Havenith lernte ich auf dem "Markt der Regionen" kennen. In einem Gespräch unter "Nachbarn" (unsere Stände standen neben einander) erzählte ich von den Ideen für das nächste Jahr in der Kunstresidenz.
Auch von unseren Künstlersamen, die im Zusammenhang mit den "Rollenden Beeten" stehen.
Christian war von der Idee sofort begeistert. Samen und Kunst zu kombinieren. Die Samenmischung für die "dicken Weiber" steht schon...
Jetzt besuchte ich zum ersten Mal seinen Garten.
Klein, fein und hoch interessant.

Christian Havenith erklärt seinen Graten und mir einige Pflanzen:


Das Eisenkraut, dessen Samen ich hier in der Hand halte, ist einer der wichtigsten keltischen Zauberpflanzen. Es wurde zum magischen Härten von Eisen, aber auch zum Lösen von Fesseln genommen. Wichtig für die heutige Anwendung ist aber der Hinweis der Unverwundbarkeit bei der Nutzung von Eisenkraut! Man hat in der modernen Medizin herausgefunden, dass es auf unser Immunsystem stärkend und stabilisierend wirkt, also wirklich unverwundbar macht.


Das Blatt, an dem ich rieche, ist eine alte vergessen Kulturpflanze, die intensiv nach "Maggi" duftet, also mit Sicherheit zum Würzen von Suppen und Eintöpfen genommen wurde.
Der Name "Bergheilwurz" deutet aber die damalige Anwendung als bedeutungsvolle Heilpflanze an. Leider wird sie heute nicht mehr genutzt, da die Dosierung verloren gegangen ist. Dennoch ist sie für eine potentielle zukünftige Nutzung extrem wichtig, ein vergessener Wert der biologischen Vielfalt die ich hier in meinem "Rheinischen Paradiesgärtlein" in Wassenach erhalte.