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Donnerstag, 14. Oktober 2021

Der Verein "Alte Mauik am Mittelrhein" lädt ein

 

Tom Daun

„Die wohltemperierte Harfe“

Montag, 01.November 2021, 17 Uhr

Kammermusiksaal-Ehrenbreitstein
Obertal 24c, 56077 Koblenz

Eintritt frei - um Spenden wird gebeten!
Nur mit Reservierung: rangulf@zschenderlein.de

Barocke Klänge auf Arpa Doppia

 „Der Ton der Harfe gleicht einem leichten ätherischen Wesen, das in der Luft umherwallt und die Herzen mit süßer Schwermut anfüllt…“ schrieb der Dichter Matthias Claudius im 18. Jahrhundert. Leider sind aus jener Epoche nur wenige originale Werke für Harfe erhalten – obwohl das Instrument weit verbreitet war.

Neben Kompositionen aus der Leipziger Handschrift „Eine musicalische Rüstkammer auf der Harfe“ (1719) stehen auch Werke von Johann Sebastian Bach, Silvius Leopold Weiss und anderen Meistern auf dem Programm – in Bearbeitungen für die barocke „Arpa Doppia“.


Veranstalter:

ALTE MUSIK AM MITTELRHEIN e.V.

Montag, 30. Oktober 2017

Konzerthinweis...... bitte vormerken

Wann: Sonntag, 05.11.2017 um 17h 
Wo: Hospitalkapelle Lahnstein 
Eintritt 15 € / 10 €  
Der Verein ALTE MUSIK AM MITTELRHEIN e.V. veranstaltet dieses Harfen-Konzert mit Tom Daun in Kooperation mit der VHS-Lahnstein: Ein spannendes und mitreißendes Programm, gewürzt mit kleinen Anekdoten und historischen Erläuterungen zum Weg der Harfenmusik von der Alten zur Neuen Welt.

Tom Daun
ESPAÑOLETA - Harfenklänge aus der spanischen Welt
„Beim Klang der Harfe erstarrte Don Quijote. Sofort malte er sich aus, die schöne Kammerjungfer, die so zart die Saiten rührte, müsse in ihn verliebt sein…“
 Seit dem Mittelalter zählte die „Arpa“ zu den wichtigsten Instrumenten der spanischen Musik. Im Gepäck von Kolonisatoren und Missionaren kam sie im 16. Jahrhundert nach Lateinamerika und wurde auch dort beliebt.
 Tom Daun lädt ein zu einer Klangreise zwischen Andalusien und Anden, vom alten Spanien in die traditionelle Musik Südamerikas: meditative Melodien aus mittelalterlichen Klostermanuskripten, virtuose Variationen der spanischen Renaissance- und Barockzeit, Harfenklänge aus einem peruanischen Manuskript des 18. Jahrhunderts, lebendige Tanzrhythmen der heutigen Volksmusik Venezuelas und Paraguays.
Lebenslauf Tom Daun      www.tomdaun.de
Nach dem Schulmusik-Examen in Köln (Hauptfach Gitarre) erwarb  Tom Daun an der University of Edinburgh Musikethnologie einen „Master of Music Degree“. Seit Mitte der 80er Jahre arbeitet er als freiberuflicher Musikjournalist für verschiedene Radiosender - vor allem im Bereich traditionelle Musik/ Musikkulturen und Alte Musik.
 Außerdem ist Tom Daun als Harfenist aktiv: er gilt als renommierter Interpret auf verschiedenen historischen Harfen und auf Harfen der traditionellen Musik (Celtic Harp / Arpa Paraguaya). Er veröffentlichte zahlreiche Solo-CDs, tritt auf Konzertbühnen in Deutschland und ganz Europa auf und ist auch als Dozent auf Harfenfestivals gefragt.
 An der Musikschule Solingen leitet Tom Daun das Laien-Orchester „Saitenholz“ sowie, seit Herbst 2015, das von ihm gegründete Tarab-Ensemble für Deutsche und Flüchtlinge. Beim Solinger Projekt „We Perform“ war Tom Daun von 2015 bis 2017 als musikalischer Leiter aktiv.

Mittwoch, 12. April 2017

23. April - Kapuzinerkirche - Jonas Zschenderlein un Alexander von Heißen

Duo Konzert Violine und Cembalo

 

Telemann – Corelli – Bach


Sonnag, 23. April 2017, 17 UhrJonas Zschenderlein und Alexander von Heißen
Kapuzinerkirche Koblenz-Ehrenbreitstein

Jonas Zschenderlein - Barockvioline
Alexander von Heißen - Cembalo

 

 

Pressetext

Im Telemann-Jubiläumsjahr 2017 (1681-1767) darf der zur damaligen Zeit sehr erfolgreiche Komponist und Director Musices in Frankfurt und Hamburg nicht fehlen. Johann Sebastian Bach (1685-1750), heutzutage oft als der große Schöpfer seiner Zeit bezeichnet, wird ebenso vertreten sein wie Arcangelo Corelli (1653-1713), der Geiger aus Bologna, der einen nahezu perfekten Kompositionsstil erfand und damit einen wichtigen Grundstein für alle folgenden Generationen schuf.
Als Mitgründer des Frankfurter Quartetts "4 Times Baroque" sind Jonas Zschenderlein und Alexander von Heißen schon lange ein eingespieltes Duo und treten regelmäßig bei internationalen Festivals und Konzertreihen sowohl in Quartettformation als auch im 2015 gegründeten "Vox Orchester" mit Lorenzo Ghirlanda auf. 2016 nahmen sie ihre erste Duo-CD in Koblenz auf, welche nun im Frühjahr 2017 erschienen ist.
 
Jonas Zschenderlein, 1995 in Koblenz geboren, spielt seit dem Alter von fünf Jahren Violine. Von 2009 bis 2013 war er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Ariadne Daskalakis, danach studierte er bei Prof. Susanne Stoodt an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt.
Bereits im Alter von 11 Jahren entdeckte er die Barockgeige für sich und war von 2008 bis 2014 Konzertmeister des Jugend-Barockorchesters Bachs Erben, welches meist ohne Dirigenten auftritt und von Mitgliedern der Akademie für Alte Musik Berlin betreut wird.
Beim Deutschen Musikwettbewerb 2012 in Bonn wurde Jonas mit dem Barockensemble „Concerto +14“ als Stipendiat in die 57. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.
Gegenwärtig konzertiert er, auch als Solist oder Konzertmeister, mit verschiedenen Barockensembles und Kammermusikformationen aus Europa, darunter Il Pomo d’Oro, Bachakademie Stuttgart, Anima Eterna Brugge, Dorothee Oberlinger, Maurice Steger. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, sowie nach China, Japan, USA, Kanada und Kolumbien. Auftritte als Solist in Carnegie Hall, Wigmore Hall, Concertgebouw, Barbican Centre, Musikverein Wien u.a.
Als Folge der engen Zusammenarbeit zwischen dem Dirigenten Lorenzo Ghirlanda und 4 Times Baroque entstand 2015 das Vox Orchester, wo Jonas die Position des Konzertmeisters seit der Gründung inne hat.

Alexander von Heißen, geboren 1995, begann 2009 an Dr. Hoch’s Konservatorium in der Cembaloklasse von Diez Eichler mit dem Unterricht an historischen Tasteninstrumenten und studiert seit 2014 mit dem Hauptfach Cembalo bei Prof. Eva Maria
Pollerus und dem Nebenfach Hammerklavier bei Jesper Christensen an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Eine weitere Leidenschaft gilt dem Jazzpiano, an dem er von Prof. Christoph Spendel unterrichtet wird.
Als gefragter Kammermusiker trat er mit dem Ensemble „4 Times Baroque“ sowie mit Künstlern wie Andreas Scholl, Dorothee Oberlinger, Reinhard Goebel, Luca Pianca und Michael Schneider unter anderem bei den Händelfestspielen in Halle, den Thüringer
Bachwochen, dem Rheingau Musikfestival, dem Mozartfest Würzburg und in der Alten Oper Frankfurt auf.
Er ist mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ (zweimal 1. Preis sowie ein Sonderpreis der „Deutschen Stiftung Musikleben“). Als Ensemblemitglied gewann er den Kammermusikpreis und den Sonderpreis der Polytechnischen Gesellschaft sowie den Publikumspreis des Biagio-Marini-Wettbewerbs. Zudem wird er von „Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt e.V.“ und der Neumann-Stiftung gefördert. Für 2017 ist mit seinem Ensemble „4 Times Baroque“ eine CD-Produktion bei Deutsche Harmonia Mundi (Sony Classical) geplant.
 

Programm

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonate für Violine und obligates Cembalo Nr. 6 in G-Dur, BWV 1019
Arcangelo Corelli (1653-1713)
Sonate für Violine und B.c. Op. 5 Nr. 7 in d-Moll
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Fantasie für Violine solo Nr. 4 in D-Dur
Ouvertüre für Cembalo solo in G-Dur, TWV 32:13
Fantasie für Violine solo Nr. 12 in a-Moll
Arcangelo Corelli
Sonate für Violine und B.c. Op. 5 Nr. 12 "La Follia"
 

Eintritt

 Standard 15,- €
Jugendliche und Vereinsmitglieder 9,- €
 Kinder bis 12 Jahre frei